Es ist noch kein Jahr her, dass sich mehr als 10.000 Trachtenträger in Mayrhofen zum 25. Alpenregionstreffen der Schützen getroffen haben. Während zahlreiche Schützenkompanien noch in den Erinnerungen an das beeindruckende Fest schwelgen, steht für die SK St. Martin das neue Jahr im Zeichen der Vorbereitungen für das nächste Alpenregionstreffen, das im Mai 2020 im Passeiertal in Südtirol stattfinden wird.

Die Kameradschaft innerhalb der Kompanie, im Tal und über die Landesgrenzen hinweg fördern: das ist das Ziel, das die SK St. Martin in Passeier mit der Ausrichtung des 26. Alpenregionstreffens vom 21. bis 24. Mai 2020 verfolgt. „Wir sehen uns in der Pflicht, in Gedenken an unseren Passeirer Landsmann und Helden Andreas Hofer die Schützen aus dem Alpenraum in unser Heimattal einzuladen“, erklärt Hauptmann Armin Oberprantacher.

Nachdem die SK St. Martin im April 2018 den Zuschlag für das Treffen der Trachtenträger aus dem Alpenraum erhalten hat, laufen die organisatorischen Vorbereitungen im neuen Jahr auf Hochtouren, schließlich werden bis zu 10.000 Festteilnehmer erwartet. Aktuell geht es dabei vor allem um logistische Fragen vom Zeltverleih und der Verköstigung der Gäste bis zur Unterkunft für die etwa 3.000 Übernachtungsgäste. Der Ablauf des viertägigen Treffens steht hingegen in groben Zügen bereits fest: Die Gäste haben die Möglichkeit, untertags das Passeiertal, seine Sehenswürdigkeiten und seine Umgebung zu erkunden. An den Abenden sorgen hingegen buntes Treiben in den Gasthäusern, verschiedene Konzerte mit den Passeirer Musikkapellen, Südtiroler Musikgruppen und einer internationalen Topgruppe sowie die Partys mit einheimischen DJs im Festzelt für eine abwechslungsreiche Unterhaltung. Höhepunkt des Schützentreffens ist der offizielle Festakt am Sonntag, wobei der Bischof der Diözese Bozen-Brixen Ivo Muser die Festmesse zelebrieren wird.

„Mit dem Alpenregionstreffen in St. Martin in Passeier wollen wir nicht nur einen bleibenden Eindruck bei unseren Schützenkameraden aus nah und fern hinterlassen, sondern vor allem das Interesse für unsere Tiroler Kultur und Tradition wecken – sei es bei unseren Gästen, als auch bei unserer einheimischen Bevölkerung“, unterstreicht Schützenhauptmann Oberprantacher.