Es ist wohl der Höhepunkt des nächsten Jahres: das Alpenregionstreffen 2020 in St. Martin. Bis zu 10.000 Trachtenträger aus Süd-, Nord- und Welschtirol sowie Bayern werden für das Wochenende vom 21. bis 24. Mai 2020 im Passeiertal erwartet, um dort gemeinsam ihre grenzüberschreitende Kameradschaft zu pflegen und zu feiern. Die Vorbereitungen für dieses Großevent laufen bereits auf Hochtouren.

Fünf Arbeitsgruppen mit etwa 20 Mitgliedern aus dem Passeiertal und darüber hinaus arbeiten seit einigen Wochen unter der Federführung des Hauptmannes der Schützenkompanie St. Martin Armin Oberprantacher und OK-Chef Lukas Fahrner intensiv an der Organisation des Alpenregionstreffens 2020 in Passeier. Mehr als ein Jahr vor dem Großevent gilt es dabei, erste Schritte in den Bereichen Unterkunft, Logistik und Verpflegung, Festorganisation, Finanzierung und Sponsoring sowie Öffentlichkeitsarbeit zu unternehmen. „Es ist eine riesengroße und interessante Herausforderung“, freut sich der begeisterte OK-Chef Fahrner auf die spannende Arbeit in den nächsten Monaten.

Das Rahmenprogramm des viertägigen Treffens steht hingegen in groben Zügen bereits fest: Die Gäste sollen dabei nicht nur Gelegenheit für einen grenzüberschreitenden Austausch erhalten, sondern auch die Möglichkeit haben, das Passeiertal mit seinen Sehenswürdigkeiten zu erkunden und zu erleben: vom Museum Passeier über die Schildhöfe bis zur Pfandleralm und der Passerschlucht. Höhepunkt des Schützentreffens wird am Sonntag, 24. Mai der offizielle Festakt mit einer Heiligen Messe zelebriert von Bischof Ivo Muser sein.

„Es ist wichtig, dass wir bei der Vorbereitung dieses einmaligen Festes alle an einem Strang ziehen“, unterstreicht Schützenhauptmann Armin Oberprantacher die gute Zusammenarbeit mit den Gemeinden, den Vereinen und den Touristikern des Tales. Schließlich sei das Alpenregionstreffen eine gute Gelegenheit, die Kameradschaft innerhalb der Kompanie sowie zwischen den Schützen und den Vereinen des Tales zu fördern und zu festigen. „Gemeinsam wird es uns gelingen, einen bleibenden Eindruck bei den Schützenkameraden aus nah und fern, bei unseren Gästen aber auch bei unserer einheimischen Bevölkerung zu hinterlassen.“